Nach der offiziellen Begrüßung am Vormittag absolvierten die Vorschulkinder zwei spannende Workshops, die spielerisch für Nachhaltigkeit und Naturwissenschaften begeistern. Bei den Stationen „Wurzel bis zur Krone & Heilkräuter“ sowie „Kleine Retter der Erde & Gesunde Erde“ konnten die jungen Forscherinnen und Forscher die Natur mit allen Sinnen entdecken. Der Tag endete mit einem Besuch der Ausstellung, bevor die Heimfahrt nach Hasselbach dank Unterstützung der Volksbank Kraichgau mit dem Bus gemacht werden konnte.
„Die Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinder forschen ist für uns eine Herzensangelegenheit und eine perfekte Ergänzung unseres Engagements im Bereich frühkindliche Bildung. Indem wir unsere Ressourcen und Kompetenzen in der Klima Arena bündeln, gelingt es uns schon bei den Kleinsten, die natürliche Neugier auf Umwelt- und Klimathemen zu wecken und sie spielerisch zu zukunftsfähigem Handeln zu inspirieren“, so Dr. Bastian Steinmüller, der die Aktion seitens der Klima Arena begleitete.
Meike Leupold, stellvertretende Stiftungsleitung der Dietmar Hopp Stiftung und Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Kinder forschen, begrüßte die Kinder herzlich in der Klima Arena und sagte später: „Es ist eine große Freude, zu sehen, mit wie viel Spaß und Motivation die Mädchen und Jungen ihren Fragen nachgehen und Dinge ausprobieren. Kinder wollen wissen, wie die Welt funktioniert – und wir wollen, dass sie die Möglichkeit haben, es selbst herauszufinden. Frühe MINT-Bildung stärkt wichtige Kompetenzen wie Neugier, Problemlösungsfähigkeit und das Verständnis für nachhaltiges Handeln. Das sind zentrale Bausteine für die Zukunft unserer Gesellschaft.“
Die Stiftung Kinder forschen, Initiatorin der MINTmachtage, setzt sich seit 2006 dafür ein, Kinder schon früh für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Nachhaltigkeit zu begeistern. In diesem Jahr beteiligten sich erneut tausende Bildungseinrichtungen bundesweit und forschten zum Thema Medizin der Zukunft. Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das schult die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten die Mädchen und Jungen dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen.
Juliane Röhner, Bereichsleitung Netzwerke der Stiftung Kinder forschen, sagte: „Die Klima Arena schafft mit ihrer Ausstellung und ihren Angeboten einen wunderbaren Rahmen, in dem Kinder entdecken und forschen können. Daher freue ich mich besonders, dass wir heute zu Gast sein und zum ersten Mal gemeinsam die MINTmachtage feiern konnten. Pädagoginnen und Pädagogen sind diejenigen, die diese Haltung des Forschens und Entdeckens im Kita-Alltag lebendig halten. Ich bin überzeugt, dass die Kinder wie ihre Erzieherinnen und Erzieher heute jede Menge Inspiration mit nach Hause nehmen.“
Für alle pädagogischen Fach- und Lehrkräfte, die das Entdecken und Forschen in ihren Kitas, Horten und Grundschulen ausprobieren wollen, ist neben der Klima Arena auch die Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH (aim) die zentrale Adresse für die frühe MINT-Bildung, die bereits im Kindergarten ansetzt. Die aim bietet die Fortbildungen der Stiftung Kinder forschen in der Region an.